Was zählt zu den mobilen Geräten?

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Das Kickoff-meeting fand diesmal in Berlin statt. Uta und Horst nahmen daran teil. Sie hatten einen eigenen Projektblog von SLO eingerichtet, auf dem schon die letzten Skypetreffen dokumentiert waren, und nun veröffentlichten sie die beiden Workshops, die sie für das Berliner Treffen vorbereitet hatten, einen zum Thema Online-Kommunikation und den anderen über E-Books.

Die Agenda sah vor, dass sich die Partner wie immer vorstellen sollten. Außerdem musste man über die Veränderungen sprechen, die durch den Ausfall Spaniens in der Projektplanung verursacht waren, und es ging um die Planung der Evaluation des Projektes. Die beiden oben genannten Workshops sollten in andere Sprachen übersetzt werden und es kamen die Blogs, die jeder Partner für sich einrichten wollte, sowie der gemeinsame Projektblog zur Sprache. Bei dem Punkt Ausrüstung mit mobilen Geräten flammte dann eine ungewohnt heftige Diskussion auf. Besonders die Frage, ob Laptops zu den Mobilgeräten gezählt werden sollten oder nicht, wurde kontrovers gesehen. Die Entscheidung fiel dann gegen die Einbeziehung von Laptops.

 

Pizza satt und Mäuse im Prenzlauer Berg

von Horst

So ein internationales Projekt in Berlin startet am Besten mit einem bayrischen Abend, muss sich unser Organisator vom Prenzlauer Berg gedacht haben. Als wir in dem typisch bayrischen Lokal saßen, durfte ich dann unseren Partnern aus Litauen, Schweden, Finnland und der Türkei, die in meiner Nähe saßen, die bayrische Speisekarte übersetzen. Bei meinen bruchstückhaften Kenntnissen der englischen Sprache und meiner norddeutschen Sozialisation war das keine einfache Sache. Der clevere Organisator muss meine Versuche beobachtet haben und bekam volle Zustimmung für den Vorschlag: Das „Leibhaftig“, so hieß das Lokal wirklich, bringt jedem von allem etwas. Ich war die Übersetzung los und nach dem zweiten Bier haben wir uns prächtig unterhalten.

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Im Restaurant „Leibhaftig“ (Foto Horst Sievert)

Diesem ersten Abend folgte dann der erste Tag der Tagung mit Arbeit an Laptops, Tablets und vielen – viel zu vielen – Mäusen. Der Versuch, etwas Wissen über E-Books und deren Erstellung weiterzugeben, wurde dabei nicht nur durch eingeschränkte Sprachkenntnisse meinerseits erschwert. Die Spannweite der eingesetzten Technik reichte vom Linux- und Windows-Laptop bis zu Android- und Apple-Tablets.

Dagegen reichte die Spannweite eines für die Mittagspause geeigneten Essens beim “besten” Italiener am Prenzlauer Berg von Pizza Napoli bis Pizza Roma. Der Durchmesser der Pizza war riesig – wohl fast 60 cm – und das Produkt fand allgemeine Zustimmung. Warum auch nicht endlich einmal eine richtige italienische Pizza essen? Nur –  leider wurde uns erst am zweiten Mittag klar –  dass dieses Angebot auch noch für den dritten Tag gelten sollte. Pizza satt!

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Mäuse (Foto Uta Krope)

Zur Ehrenrettung unseres Gastgebers muss gesagt werden, dass er uns für die gemeinsamen Abende eine wohlschmeckende und interessante Speisevielfalt angeboten hat. Mir als typischem Fischkopp hat allerdings danach in Kiel wieder der Matjes nach Hausfrauenart und auch ein schönes Labskaus geschmeckt.

Marlits Pizzarezept

Zutaten für 1 Pizza Blechdurchmesser 26 cm

Backzeit: bei ca 170 °C – 20 Minuten

  • 250 gr Mehl (Type 550)
  • Salz
  • ½ Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 2 EL Öl (geschmacksneutral)
  • 1/8 l lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Mehl und Salz in einer Schüssel mit der Hefe und dem Zucker verrühren. Mit dem Wasser und dem Öl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er die doppelte Größe erreicht hat. Nun ein Backblech mit Backtrennpapier belegen  und den eig dünn ausrollen. Den Pizzateig auf dem Blech belege ich nun je nach momentanem Geschmack, z.T. nur mit Tomate und Mozzarella, aber auch gern mal mit Schinken, Pilzen oder Thunfisch.