„mobile 50+-“ – das Projekt

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2007 eroberten die ersten Smartphones und E-Book-Reader den Markt. Ab 2010 kamen dann die ersten Tablets von Apple dazu. Wir von SLO reagierten darauf mit einer neuen Gruppe, die sich speziell mit der Handhabung und den Möglichkeiten dieser neuen mobilen Geräte für Senioren befassten. Als Uta dann im November 2011 in Santiago de Compostela zu einem Grundtvig-Kontaktseminar fuhr, schlug sie den anderen Teilnehmern dieses Thema vor und fand rasch Mitstreiter aus Schweden, der Türkei, Litauen, Spanien und Deutschland. Sie berieten das Projekt zunächst in Santiago und arbeiteten dann mithilfe von Skypetreffen den Antrag aus. Während dieser Zeit wurden auch die uns schon bekannten finnischen Partner – die Volkshochschule von Sastamala und Tiedetila, die Wissenschaftsfarm, die Kari von der VHS Sastamala zusammen mit seiner Frau Tuula privat in Keruu aufbaute – dazu eingeladen. Als Koordinator haben wir von SLO dann im Februar 2012 das Projekt “Mobile devices and web 2.0 – new perspective in ICT for digital inclusion in Europe” – Mobile Geräte und das Web 2.0 – neue Perspektiven in der Internet Kommunination und Technologie für die digitale Inklusion in Europa – beantragt. Es wurde genehmigt und lief bis 2014. Leider bekam der spanische Partner eine Absage und konnte nicht am Projekt teilnehmen.

Ziel war es auf folgende Fragen Antworten zu finden:

  • Sind diese neuen mobilen Geräte, sowie die Cloud-Tools und Apps nützlich für unsere Lehrer und für unsere verschiedenen Zielgruppen (Senioren, Migranten, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Studenten)?
  • Welche E-Book-Reader sind für unsere Zielgruppen am bequemsten ?
  • Wie ist die Entwicklung der „Online Ausleihe” über Bibliotheken?
  • Wie produziert man ein eigenes E-Book?

Dabei sollte es auch darum gehen herauszufinden, auf welche Weise die neuen Geräte für unsere Zielgruppen nützlich sein könnten, und wie wir den Lernprozess am besten koordinieren könnten. Während der Laufzeit des Projektes wollten wir Lernerfahrungen mit internetfähigen Handys (Smartphones), Tablet-PCs und E-Book-Readern (z.B. Kindle) in allen Lebensbereichen (zu Hause und im Berufsleben) und für verschiedene Altersgruppen, unterschiedliche soziale Klassen und Geschlechter in Europa machen, eingeschlossen Menschen mit Behinderungen (wie z. B. Sehbehinderung, MS-Patienten u.a.). So wollten wir zum Beispiel Skype auf Smartphones und iPads innerhalb der Gruppen testen, Cloud Computing wie Dropbox und Google-Drive nutzen, aber auch die sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook ausprobieren. Schon während der Ausarbeitung des Antrags hatten wir eine eigene Gruppe auf Facebook eingerichtet, die dann weiter zur wechselseitigen Information genutzt wurde.

Zur Durchführung des Projektes waren zwei Online-Workshops zu den Themen Web 2.0-Tools und E-Book geplant, die in Google Sites veröffentlicht werden sollten. Jeder Projektpartner sollte außerdem ein E-Buch produzieren. Die Lernerfahrungen sollten mit Hilfe verschiedener Web 2.0-Tools und über den Austausch auf internetfähigen Handys während des Projekts dokumentiert werden. Außerdem war geplant eine Untersuchung über die Benutzung von mobilen Geräten in den verschiedenen Ländern durchzuführen.