Das Handy als Taschenlampe

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Auch in Polen besuchten die Teilnehmer wieder zwei verschiedene Institutionen, das Centre of the Improvement of Educational Personnel in Krakau und die Cardinal August Hlond University of Pedagogical Education in Myslowice. Uta und Barbara fuhren zu diesem Abschlusstreffen, bei dem die Projektverantwortlichen den Schlussbericht diskutieren wollten. Für die Studenten aus Rumänien, Spanien, Polen und Italien wurde ein Workshop angeboten, in dem sie ihre Erfahrungen mit dem Computer austauschten. Später präsentierten sie gemeinsam ihre Ergebnisse. Am zweiten Tag stand dann der Besuch bei unseren Projektpartner an der  Universität Myslowice an. Von Krakau nach Myslowice mussten wir mit der Bahn fahren. Dazu  wurden wir am Vorabend sehr sorgfältig eingewiesen: Der Fahrkartenverkauf für alle Gruppenmitglieder (ca. 30) wurde ebenso organisiert, wie auch die Besichtigung des Gleises, so dass wir am nächsten Tag rechtzeitig am Bahnhof waren und dann auch gut nach Myslowice kamen, wo uns der Projektpartner erwartete.

In Myslowice hatten wir, wie schon vorher in Rumänien, das Problem der Sprachlosigkeit mit den teilnehmenden Studenten. Es gab einen liebevoll vorbereiteten Empfang und wir haben uns mit nonverbaler Kommunikation dann doch irgendwie verständigt.

 

Mein Bild

von Uta

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Utas Bild (Foto Uta Krope)

Der Maler Paurs und Iveta kamen mit einem gemeinsamen Koffer nach Krakau. Das gab natürlich zu Spekulationen Anlass. Als Iveta davon hörte, dass der gemeinsame Koffer so interpretiert wurde, als sei sie des Malers Muse, war sie hellauf empört – trotzdem – es war ihr Koffer! Mein Bild hatten sie schön eingerollt mitgebracht, so dass wir es kaum zu öffnen wagten. Zu Hause ließ ich es rahmen und jetzt hängt es an meiner  Wand und erinnert an Lettland.

Licht im Dunkel

von Uta

Die Projektteilnehmer  wohnten in unterschiedlichen Hotels in Krakau. Wir selbst hatten ein kleines Appartement in der Innenstadt gemietet. Als wir mit unseren Koffern dort ankamen, standen wir vor unserer Apartmenttür in einem dunklen Flur, in dem das Licht nicht funktionierte. Wir konnten die Türschlösser nicht erkennen und fummelten, von der Reise müde, hilflos und schon fast verzweifelnd im Dunkeln an der unbekannten Tür herum. Wie sollten wir sie bloß aufschließen?

Schließlich kam ein junger Mann die Treppe herauf, erkannte unser Dilemma, holte sein Handy heraus und schaltete die Taschenlampe darauf ein. Dankbar schlossen wir die Tür auf. Hätten wir diese Funktion doch schon vorher gekannt!

Wenn die Erinnerung fehlt …

von Barbara

Wenn man einmal ehrlich ist, dann gibt es Orte, an die man sich schlicht kaum noch erinnert, obwohl die eigenen Fotos beweisen, dass man dort gewesen ist. So geht es mir mit Myslowice. Ich sehe mich auf dem Abschlussbild gemeinsam mit allen Teilnehmern auf der Treppe des Universitätgebäudes stehen und kann einfach keine weiteren Bilder in meinem Kopf dazu aufrufen. Die wenigen Fotos, die ich gemacht habe, zeigen, dass Myslowice eine Stadt ist, die über viele Freiflächen verfügt und in der ein paar wenige neue bzw. schön restaurierte Bauten stehen, in der aber auch viele alte und sehr renovierungsbedürftige Wohnblocks zu sehen sind.

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Myslowice  (Foto Barbara Leisner)

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