Wie es dazu kam …

Ein Interview:

Marlit:
Wie kam es überhaupt dazu, dass SLO an EU-Projekten teilnahm?

Uta:
1995 war ich noch Lehrerin an einer Berufsschule und teilabgeordnet am Lehrerfortbildungsinstitut. An diesem Institut hatten ein Kollege und ich  gemeinsam eine CD über das Internet – den “Intertnetsimulator” – für Schulen entwickelt. Sie war dafür gedacht,  im Unterricht das Internet Offline vorzustellen, denn damals hatten sehr viele Schulen und erst recht Schüler noch keinen Internetzugang. Die CD wurde in einer Auflage von 2000 Stück hergestellt. Wir haben die CD vor dem Brennen nicht noch einmal überprüft und so fiel uns nicht auf, dass ein anderer Kollege ein pornografisches Bild eingeschmuggelt hatte. Es gab einen Skandal. Die CD wurde natürlich eingestampft und eine neue jugendfreie Version gebrannt. Aber die erste Version bekam Sammlerwert.

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Internetsimulator (Foto Barbara)

Dem deutschen Delegierten von ESP (Europäische Schulprojekte) wurde diese Geschichte zugetragen. Er fragte mich, ob ich die – jugendfreie – CD bei der ESP-Konferenz in Slowenien zeigen könnte. Während dieser Konferenz entstand die Idee zu einem „Women“-Projekt, das als mein erstes europäisches Schulprojekt noch im selben Jahr startete.

Neben dem Projekt habe ich an sieben internationalen Konferenzen der ESP teilgenommen und selbst eine davon in Deutschland organisiert. Schwerpunkte waren ICT (information and communications technology) an Schulen sowie laufende und neue Schulprojekte. Das „Women“-Projekt lief bis 2001. Zwei Jahre später wurde ich pensioniert und stieg mit meinen Erfahrungen in die Gruppe SLO ein, die sich gerade zusammengefunden hatte.

Marlit:
Und wie ging es dann weiter?

Uta:
Das erzählen wir im Text!

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